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Dr. Juliane Brauer
ist studierte Historikerin und Musikwissenschaftlerin. Sie ist wissenschaftliche Mitarbeiterin am  Max-Planck-Institut für Bildungsforschung im Forschungsbereich Geschichte der Gefühle. Dort arbeitet sie zu Fragen der Geschichtsvermittlung an Erinnerungsorten zur Geschichte des Nationalsozialismus und der DDR.  Insbesondere forscht sie über den Zusammenhang von Emotionen und historischen Lernen. 

Dr. Filippo Carlà-Uhink
ist Professor für Geschichte des Altertums an der Universität Potsdam
. Neben der Forschung im 'traditionellen' althistorischen Bereich beschäftigt er sich mit Fragen der Vermittlung der (alten) Geschichte und der Präsenz der Antiker in unterschiedlichen modernen Geschichts- und Erinnerungskulturen, insbesondere in Bezug auf populärwissenschaftliche Produkte (Comics, Film, Themenparks) und auf die Rolle archäologischer Überreste in der Konstruktion regionaler und nationaler Identitäten.

Dr. Christine Gundermann
ist Juniorprofessorin für Public History an der Universität zu Köln 
und betreut dort die Studienrichtung Public History. Sie beschäftigt sich mit deutsch-niederländischer Geschichte, transnationalen Erinnerungskulturen des 20. Jahrhunderts und verschiedensten Formen der populären Geschichtsdarstellungen, insbesondere mit Comics und Graphic Novels. Im Rahmen des Netzwerkes erforscht sie den Bereich des Historischen Erlebens/Erlebnisses.

Dr. Judith Keilbach
arbeitet als Medienwissenschaftlerin an der Universität Utrecht. Sie beschäftigt sich aus film- und fernsehwissenschaftlicher Perspektive mit der Darstellung von Geschichte. Ihr Interesse gilt den spezifischen Verfahren in Filmen, Fernsehserien, Kunstprojekten und Geschichtsapps ebenso wie den technischen und institutionellen Möglichkeitsbedingungen von medialen Geschichtspräsentationen.   

Georg Koch
vertritt als wissenschaftlicher Mitarbeiter die Public History an der Universität Göttingen. Er promovierte am Zentrum für Zeithistorische Forschung Potsdam zur Popularisierung der Urgeschichte in Film und Fernsehen im langen 20. Jahrhundert. Seit seinem Studium der Public History an der Freien Universität Berlin widmet er sich vor allem der Analyse von geschichtskulturellen Praktiken und der Wissenschaftspopularisierung.

Dr. Thorsten Logge
ist Juniorprofessor für Public History am Fachbereich Geschichte der Universität Hamburg und dort u.a. verantwortlich für die Lehrplanung des Arbeitsfeldes Public History. Seine Forschungsschwerpunkte umfassen Nation, Nationalismus, kollektive Identitäten sowie die Medialität und Performativität von Geschichte im öffentlichen Raum. Im Rahmen des Netzwerkes beschäftigt er sich mit der (Weiter-)Entwicklung eines Konzepts der ,,Geschichtssorten'' als Baustein zu einer Theorie der Public History.

Dr. Daniel Morat
ist Privatdozent am Friedrich-Meinecke-Institut der Freien Universität Berlin und arbeitet als Kurator für die Ausstellung des Landes Berlin im Humboldt Forum. Im Rahmen seines Forschungsschwerpunkts zur Public History und zur Geschichtstheorie interessiert er sich besonders für die sinnliche Wahrnehmung und ästhetische Erfahrung von Geschichte im Umgang mit historischen Texten, Bildern, Klängen und Objekten.

Dr. Arnika Peselmann
hat mit einer kulturanthropologischen Studie zu einer binationalen UNESCO-Weltkulturerbenominierung promoviert und des Weiteren zu transnationalen Kooperationen im deutsch-tschechisch-polnischen Grenzgebiet geforscht. Ihren Themenschwerpunkte umfassen Kulturerbe- und Policyforschung, border studies und multispecies studies.

Dr. Stefanie Samida
ist Kulturwissenschaftlerin (Venia legendi für Populäre Kulturen, Universität Zürich) und seit Oktober 2015 Nachwuchsgruppenleiterin im heiEDUCATION-Cluster "Kulturelles Erbe" der Heidelberg School of Education. Ihre gegenwärtigen Forschungsinteressen liegen im Bereich Materielle Kultur, Kulturerbe/Heritage Studies, Public History (speziell Living History) sowie Wissenschaftspopularisierung.

Dr. Astrid Schwabe
ist Juniorprofessorin an der Europa-Universität Flensburg. Ihre Forschungsschwerpunkte liegen u.a. im Bereich der Public History bzw. im geschichtsdidaktischen Forschungsfeld der außerschulischen Geschichtskultur in normativer, empirisch-analytischer und pragmatischer Perspektive mit besonderem Fokus auf historischen Lernprozess in, mit, durch und über digitale Medien. Zunehmend geraten dabei Fragen nach dem spezifischen Verhältnis von Kindern und Geschichtskultur in den Blick. 

Dr. Miriam Sénécheau
ist als Akademische Rätin an der Pädagogischen Hochschule Freiburg in der Lehre tätig. Zuvor war sie Projektleiterin in der DFG-Forschergruppe 875 "Historische Lebenswelten in populären Wissenskulturen" (Universität Freiburg). Ihre Themen- und Interessensschwerpunkte liegen im Bereich Geschichtskultur, Living History, Forschungsgeschichte und Rezeptionsgeschichte mit einem besonderen Fokus auf Ur- und Frühgeschichte und Antike.